nasenbär reloaded

Unser Nasenbär ist gewachsen,ganze zwei Meter, ungefähr. Nachdem bei dem alten der Unterboden verwittert war, standen wir für eine Weile vor der Entscheidung: gar nichts mehr, oder doch einen neuen Gebrauchten. Jetzt haben wir zugeschlagen: Challenge A 182. Ganze sieben Meter lang, hoffentlich genug Platz für drei+eins….

Chako Habekost – än großer Pälzer

Gestern war ich in HD, ich habe Chako Habekost zum ersten Mal live erlebt. Der Mann ist einfach klasse. Wenn man die Gelegenheit ihn zu sehen und zu hören, man sollte es nutzen. Nie sonst wird einem auf so einfache Weise klar, wie wunderbar die Pfalz ist, wie philosophisch anspruchsvoll, bzw. klar die Pfälzer sind, welche Bedeutung der „Dorscht“ hat und dass man froh sein kann, „do“ zu sein.

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Nasenbär im Winterschlaf

Unser Nasenbär im Winterschlaf

Jetzt steht er also da, unser Nasenbär, unser Wohnmobil. Von außen scheinbar unverändert. Doch im Innern schon voll auf Winter eingestellt. Wasser weg, Gas weg, (teilweise) geputzt, Kühlschrank auf….Mal sehen, wie er sich im Schnee macht – wenn denn welcher kommt.

Schön ist ja auch, dass er direkt vor der Tür steht. Immer wenn mich die Urlaubssehnsucht überfällt, kann ich mal kurz reinsitzen..Und ich kann in aller Ruhe darüber nachdenken, wohin denn die nächste Reise gehen soll. Der Zeitpunkt ist ja eigentlich klar, Ostern 2017. Aber wohin? in den Süden? Das ist gleich wieder lang… Oder nach Westen gen Frankreich? Weiß nicht, ob die Kinder mitmachen. Richtung Holland? Nordsee? Wer weiß, ob es da nicht zu kalt ist. Andrerseits – die Heizung funktioniert.

Nach ersten Überlegungen werden wir wohl gen Süden rollen. Ein Blick auf den winterschlafenden Bär lässt die Urlaubsgefühle wahrlich steigen.

Wenn dann der Winterschlaf vorbei ist, heißt es … TÜV!

 

van the man…

Geht doch – möchte man sagen. Zugegeben, die letzten CDs von Van Morrison waren nicht so einfach, ehrlich gesagt haben sie mir nicht so recht gefallen. Aber das jetzt ist endlich mal wieder eine CD, die man einfach gut hören kann. „Keep me singing“ – ja, man möchte fast schon gerne mitsingen, wenngleich seine Stimme so einzigartig ist, dass man sich doch lieber auf das Zuhören besinnt.

Ganz besonders gelungen in meinen Ohren: „Memory Lane“ und „Holy guardian angel“. Zugegeben, es ähnelt ein bisschen Avalon sunset oder Enlightement – aber warum auch nicht, das waren ja auch zwei starke LPs von ihm.

Ein reines Instrumental ist dabei, manchmal geht es in Richtung Blues, grundsätzlich ist es aber gefällige und oft eingängige Musik.

Ganz besonders gelungen: das Cover!

Keep Me Singing

Suzanne Vega

Suzanne Vega, das ist für mich eine alte, sehr alte Erinnerung. Als ich jung war, fand ich diese Musik toll. Sie hat mir gefallen, es war ein bisschen Songwriter, ein bisschen Pop (wenig), aber einfach gut. Suzanne Vega. Es war nicht die erste LP, nein, diesen Rang hat sich Simon and Garfunkel erobert. Aber es war für mich eine erste Neuentdeckung. Nur ein Schulfreund kannte diese Sängerin, sonst – niemand. Allein das macht es doch empfehlenswert zuzuhören….

Jetzt – dreißig Jahre später – gibt es eine neue CD. (Dazwischen natürlich auch ganz viele, aber das habe ich nicht verfolgt.) Hintergrund ist ihre Begeisterung für Carsen Mc Cullors. Vor vielen Jahren habe ich meiner Lieben ein Buch von ihr geschenkt. Danach habe ich es selber gelesen und mir wurde klar, wie genial der Buchhändler der Blauen Blume ist, dass er so ein Buch empfehlen kann. Dieses Buch lebt von der Leichtigkeit und dem Tiefgang gleichermaßen. Dazu nun diese Musik, von dieser genialen Musikerin. Und diese CD ist wirklich schön, einfach schöne und vielfältige Musik. Nichts, was beim ersten Hören drin ist im Kopf. Man braucht Zeit. Aber davon gibt es ja jetzt im Herbst genug….

Schade, dass ich es alleine hören werde. Gut, dass es die  Welt hören wird.

Pont du Gard

Es ist schon beeindruckend, was die Römer geschaffen haben. Was für ein Aquaedukt…

Wir haben uns auf Umwegen genähert. Zuerst waren wir in Remoulins auf einem Stellplatz. Eine interessante Ausstellung über aktuelle und vergangene Wohnmobiltrends….

Dann fuhren wir nach St. Bonnet du Gard. Von dort aus wollten wir nach einem (petit) déjeuner zu Fuß in Richtung Pont du Gard aufbrechen. Das Frühstück fing spät an, war lang, danach sorgte mein Sohn für technische Probleme mit seiner Drohne und und und… Kurzum, wir fuhren zum rive droite und spazierten dann entspannt zum  Monument…

Es war und ist beeindruckend. Die Höhe, die Krümmung, die Perfektion….

Auch am Ufer der Gardon war es schön. Wir ließen Steine über das Wasser springen. Ob das schon die Römer taten? Unser Hund hielt sicherheitshalber einen respektablen Abstand von einem Meter…

Danach kaufte ich noch eine Postkarte, die ich in den Folgetagen nicht mehr schreiben konnte. Aber die Briefmarke habe ich noch….

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