Uzès

Die Partnerstadt meiner „Aufwachs-„Gemeinde….

Ich war schon ein paar Mal hier, mit meiner Lieben, 1989, 2011. Uzès ist eine schöne Stadt, klar, dass Schriesheim sich mit dieser Perle verschwistern wollte….

Wir haben hier einen schönen Stellplatz gefunden, auf dem Parkplatz an der Kathedrale. Bei unseren früheren Besuchen konnten wir hier Boulespieler in Aktion sehen. Heute? Zu schlechtes Wetter. Aber noch war es trocken. Nach einer kurzen Rast gingen wir in die Stadt auf die Suche nach einem leckeren Essen. Nicht ganz passend für den Gard landeten wir in  einer Crêperie. Aber sie war gut. Vertieft in schöne Gespräche merkten wir gar nicht, wie draußen der Regen anfing. Und der ließ uns nicht mehr los. Die Nacht war stürmisch, viel Regen. Ständig prasselte es Kastanien auf das Dach unseres Nasenbärs. Kaum zu glauben, was das für einen Lärm macht.

Am nächsten Morgen ein leckeres Frühstück mit frischen Croissants und dann Aufbruch in Richtung Meer, Grau du Roi…Der Regen wird schon aufhören. Die Landschaft – ein Traum. Hoffentlich wird es das Wetter auch….

ein Urlaub mit dem womo

Was macht so einen Urlaub eigentlich er so richtig gut? Das Wetter? Die Route? Die Begleiter? Gar die Getränke oder das Essen?

Bei diesem Urlaub regnete es viel. Wir waren zweimal mittelmäßig essen, der Wein kommt aus einem Karton. Nach fünf Tagen brechen wir den Roadtrip wegen Überschwemmung ab – trotzdem:

MEHR DAVON

Mit dem WohnMobil zu verreisen, das ist etwas Besonderes. Es ist schön, so nahe beieinander zu sein, es ist spannend so viele Einblicke in Gegenden zu bekommen, die man sonst nicht sieht, es tut gut, sich auf weniger zu reduzieren.

Wir haben schon viele Urlaube erlebt. Ich war meinen Kindern schon oft sehr nahe. So neu ist das alles nicht. Trotzdem. Es ist etwas anderes, wem man auf 12 qm für einige Tage lebt, noch dazu, wem man vor lauter Regen nicht raus kann….

 

wunderschönes Jura

Die wohl letzte Nacht in unserem zu kurzen Herbsturlaub hat uns in das französische Jura verschlagen. Baumes.. vom Ort selber weiß ich wenig, als wir durchfuhren, war es schon spät. Auf dem Weg zur Grotte fanden wir einen Parkplatz, auf dem haben wir unseren Nasenbär geparkt. Und es ist toll. Der richtige Ausklang für diesen verregneten Womo-Trip. Mond, Sterne, Nebel, ein Bach, kein (!) Regen. So muss ein Wohnmobil-Urlaub sein. Dazu Nudeln mit Pesto, zahlreiche Uno-Spiele und auch eine zufriedene Dackelmaus… was will man mehr?

Der Platz liegt direkt an einem Bach, zwischen zwei steilen Felshängen. Jetzt hört man nur das Bachrauschen. Kein Vergleich zu gestern, da tobten  mehrere Gewitter gleichzeitig über uns und der Regen kam waagrecht vom Meer her.

Etwas später nach uns kamen zwei Wohnmobile, die sich auch hier abstellen. Trendsetter? Im Reiseführer war der Platz so nicht beschrieben…

Sophie Bonnet – Provence-Krimis

Eine Krimireihe, die in der Provence spielt. Da kommen zweierlei Sachen zusammen – eine möglichst spannende Geschichte und eine schöne Landschaft, die an Urlaub usw. erinnert.

Vielleicht kommt der „Kriminalfall“ manchmal etwas zu kurz, mag sein. Dennoch macht es Spaß, auf diese Weise in eine faszinierende Landschaft Frankreichs einzutauchen und ein wenig davon hier wahrzunehmen.

Ähnlich wie bei dem bretonischen Kollegen des Protagonisten stammt die Autorin aus Deutschland und schreibt unter einem Pseudonym.

Hier erfährt man sowohl etwas über die Autorin als auch über die bisher erschienen Fälle.

Viel Spaß beim Lesen.

Farben im Garten

In unserem Beet war die vorherrschende Farbe „grün“.  Gras. Das hat alles überwuchert. Jetzt habe ich umgegraben, gejätet, den Gruber angesetzt, den Schweiß laufen lassen – das Beet war blank.

Die Farben meiner Lieben waren rot, weiß, lila, vielleicht auch blau. Und so habe ich neue Pflanzen angeordnet. Immer in Grüppchen zusammen, dazwischen kommt noch was. Ich hoffe, dass es wächst uns ihr gefällt.

Jetzt sind noch ein paar Stauden dazu gekommen und ich kann kaum noch das nächste Frühjahr abwarten – auch wenn jetzt Sommer ist…

Aber am besten … hier selber schauen 

Olympia

Olympia und Geschichte, das gehört natürlich absolut dick zusammen, das lässt sich gar nicht auseinander dividieren. Völlig zurecht, da gibt es haufenweise Verbindungen. Das Element der Verständigung, das kulturelle Zusammentreffen, das Bewusstsein, dass der zweite der erste Verlierer ist, ja, vielleicht ist auch das Doping etwas, was in den antiken olympischen Spielen bekannt war.  (Vertrauen wir einfach mal Goscinny und Uderzo und ihrer entsprechenden Publikation…) Die Spiele und die Religion – so wie man es Jugendlichen heute vermitteln sollte – auch das ist nicht so weit voneinander entfernt. Nur die Götter haben sich gewandelt – an vielen Stellen hat der Profit und die entsprechenden Firmen die Rolle übernommen.

Was aber fehlt? Der banale Gedanke des olympischen Friedens. Das ist wirklich traurig. Und auch die Tatsache, dass darüber nur wenig gesprochen wird.

Auch Kaptän Schwandt schreibt dazu etwas…

Ein altes Haus…

…wird abgerissen. Keine Besonderheit, vor allem, wenn dieses Haus leer steht, wenn es baufällig ist, wenn es an einer viel befahrenen Straße steht, wenn es einem geplanten Verkehrskreisel im Wege steht. Sicherlich, beim Vorbeifahren merkt man nichts von der Geschichte.
Aber  diese Geschichte ist jetzt weg, quasi mit den Trümmerteilen des Hauses abgerissen, fachgerecht entsorgt.
Man muss ja nicht jedes Haus stehen lassen, nur weil es ein gewisses Alter besitzt. Wo zieht man da die Grenze? Bei hundert, bei zweihundert Jahren? Wenn das Gebäude eine signifikante öffentliche Funktion inne hatte? Wenn große historische Ereignisse darin Platz gefunden haben?

Es ist aber weniger der Abriss an sich, es ist vielmehr die gegenwartsorientierte Sachlichkeit und ahistorische Umgangsweise mit dem, was wir aus der Vergangenheit wissen, erzählt bekommen. Auch Gebäude erzählen Geschichte. Es gibt viele einfache Wege, wie man diese erzählte Geschichte an öffentlicher Stelle dokumentieren kann, viele einfache Wege mit denen man stumme Zeugen der Vergangenheit zum Sprechen bringen kann. Auch wenn ein Haus weg ist, kann etwas daran erinnern.

Es gibt sicherlich auch Alternativen im Umgang mit alten, historischen Gebäuden. Sie dem Verkehrsfluss zu opfern ist nicht gerade die überzeugendste, vor allem aber hat sie wenig mit einer Politik gemein, die es sich zum Ziel setzt, die Attraktivität des Ortes zu steigern.

Es bleibt der kleinen Pfälzer-Wald-Gemeinde zu wünschen, dass es ihr gelingt, zumindest eine aussagekräftige und anschauliche Tafel zu errichten, die Menschen der Jetzt-Zeit klar macht, dass an der Stelle, an der dann eine stetig wachsende Zahl an LKWs und PKWs umherkreiseln, einst eine Postkutsche hielt, Informationen im überschaubaren Tempo von A nach B brachte, Menschen umsteigen, einsteigen, aussteigen ließ, dass hier Menschen wohnten, lebten, neue Dinge erfuhren, alte Ansichten eintauschten gegen neue oder bei den alten blieben ….

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