Chako Habekost – än großer Pälzer

Gestern war ich in HD, ich habe Chako Habekost zum ersten Mal live erlebt. Der Mann ist einfach klasse. Wenn man die Gelegenheit ihn zu sehen und zu hören, man sollte es nutzen. Nie sonst wird einem auf so einfache Weise klar, wie wunderbar die Pfalz ist, wie philosophisch anspruchsvoll, bzw. klar die Pfälzer sind, welche Bedeutung der „Dorscht“ hat und dass man froh sein kann, „do“ zu sein.

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Farben im Garten

In unserem Beet war die vorherrschende Farbe „grün“.  Gras. Das hat alles überwuchert. Jetzt habe ich umgegraben, gejätet, den Gruber angesetzt, den Schweiß laufen lassen – das Beet war blank.

Die Farben meiner Lieben waren rot, weiß, lila, vielleicht auch blau. Und so habe ich neue Pflanzen angeordnet. Immer in Grüppchen zusammen, dazwischen kommt noch was. Ich hoffe, dass es wächst uns ihr gefällt.

Jetzt sind noch ein paar Stauden dazu gekommen und ich kann kaum noch das nächste Frühjahr abwarten – auch wenn jetzt Sommer ist…

Aber am besten … hier selber schauen 

Olympia

Olympia und Geschichte, das gehört natürlich absolut dick zusammen, das lässt sich gar nicht auseinander dividieren. Völlig zurecht, da gibt es haufenweise Verbindungen. Das Element der Verständigung, das kulturelle Zusammentreffen, das Bewusstsein, dass der zweite der erste Verlierer ist, ja, vielleicht ist auch das Doping etwas, was in den antiken olympischen Spielen bekannt war.  (Vertrauen wir einfach mal Goscinny und Uderzo und ihrer entsprechenden Publikation…) Die Spiele und die Religion – so wie man es Jugendlichen heute vermitteln sollte – auch das ist nicht so weit voneinander entfernt. Nur die Götter haben sich gewandelt – an vielen Stellen hat der Profit und die entsprechenden Firmen die Rolle übernommen.

Was aber fehlt? Der banale Gedanke des olympischen Friedens. Das ist wirklich traurig. Und auch die Tatsache, dass darüber nur wenig gesprochen wird.

Auch Kaptän Schwandt schreibt dazu etwas…

Ein altes Haus…

…wird abgerissen. Keine Besonderheit, vor allem, wenn dieses Haus leer steht, wenn es baufällig ist, wenn es an einer viel befahrenen Straße steht, wenn es einem geplanten Verkehrskreisel im Wege steht. Sicherlich, beim Vorbeifahren merkt man nichts von der Geschichte.
Aber  diese Geschichte ist jetzt weg, quasi mit den Trümmerteilen des Hauses abgerissen, fachgerecht entsorgt.
Man muss ja nicht jedes Haus stehen lassen, nur weil es ein gewisses Alter besitzt. Wo zieht man da die Grenze? Bei hundert, bei zweihundert Jahren? Wenn das Gebäude eine signifikante öffentliche Funktion inne hatte? Wenn große historische Ereignisse darin Platz gefunden haben?

Es ist aber weniger der Abriss an sich, es ist vielmehr die gegenwartsorientierte Sachlichkeit und ahistorische Umgangsweise mit dem, was wir aus der Vergangenheit wissen, erzählt bekommen. Auch Gebäude erzählen Geschichte. Es gibt viele einfache Wege, wie man diese erzählte Geschichte an öffentlicher Stelle dokumentieren kann, viele einfache Wege mit denen man stumme Zeugen der Vergangenheit zum Sprechen bringen kann. Auch wenn ein Haus weg ist, kann etwas daran erinnern.

Es gibt sicherlich auch Alternativen im Umgang mit alten, historischen Gebäuden. Sie dem Verkehrsfluss zu opfern ist nicht gerade die überzeugendste, vor allem aber hat sie wenig mit einer Politik gemein, die es sich zum Ziel setzt, die Attraktivität des Ortes zu steigern.

Es bleibt der kleinen Pfälzer-Wald-Gemeinde zu wünschen, dass es ihr gelingt, zumindest eine aussagekräftige und anschauliche Tafel zu errichten, die Menschen der Jetzt-Zeit klar macht, dass an der Stelle, an der dann eine stetig wachsende Zahl an LKWs und PKWs umherkreiseln, einst eine Postkutsche hielt, Informationen im überschaubaren Tempo von A nach B brachte, Menschen umsteigen, einsteigen, aussteigen ließ, dass hier Menschen wohnten, lebten, neue Dinge erfuhren, alte Ansichten eintauschten gegen neue oder bei den alten blieben ….